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39 Suchergebnisse für TK-Management und -pflege gefunden

Tracheostoma Management I

Die Tracheotomie war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Operation auf Leben und Tod, also eine Notfalloperation. Besonders während der großen Diphtherieepidemien gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie an Tausenden von Kindern erprobt, um diese vor dem Ersticken zu retten. Die Wurzeln der Tracheotomie gehen aber schon bis in die Antike zurück. In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet in der Medizin und Forschung sehr viel getan, denn davor war eine...

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Tägliche Pflege des Tracheostomas

Die adäquate Versorgung und Pflege eines beatmungspflichtigen Patienten ist für das Pflegepersonal eine verantwortungsvolle Aufgabe. Das Leben dieses Menschen liegt in unseren Händen. Daher kann die Versorgung eines tracheotomierten Patienten nur durch Pflegepersonal oder durch Angehörige erfolgen, die im Umgang und der Pflege des Tracheostomas professionell geschult sind. Kenntnisse von Anatomie und Physiologie, manuelle Fähigkeiten im Trachealkanülenmanagement...

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Pflege muslimischer Gläubiger

Wie können Pflegekräfte patientenzentriert, patientenorientiert und individuell muslimische Patienten pflegen, wenn sie wenig Wissen von deren Kultur, Religion und Ritualen haben? Muslimische Gläubige in Deutschland entstammen verschiedener Glaubensrichtungen, Herkunftsländer, Kulturen und Sprachen. Die Älteren und Kranken leben meist zu Hause in ihren Familien. Wenige sind in Alten- und Pflegeheimen untergebracht oder müssen in Krankenhäusern versorgt...

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Expertenstandard Pflege von Menschen mit Chronischen Wunden

Der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde in der ersten Fassung 2009 veröffentlicht und liegt nun seit September 2015 in einer Aktualisierung vor. Wie in der ersten Version bezieht sich der Standard auf die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, diabetischem Fußulcus und gefäßbedingtem Ulcus (venosum, arteriosum, mixtum). Damit sind die häufigsten Arten von chronischen Wunden erfasst, mit denen sich Krankenpflegekräfte...

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Tracheostoma-Pflege: Der Notfall Teil 1

Um Problemsituationen und Notfällen in der Pflege von tracheotomierten und beatmeten Patienten in der Heimbeatmung begegnen zu können, bedarf es gut geschultem Fachpersonal. Es gibt viele Arten von Problemen, die nicht direkt als Notfall zu bewerten sind, jedoch bei nicht sofortiger Intervention zu Notfällen führen können. Pflegekräfte in der außerklinischen Intensivpflege müssen sich immer bewusst sein, dass in den meisten Fällen weder Kollegen,...

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Palliative Care - Schmerzen und Schmerzbehandlung

Schmerz ist ein führendes Symptom in der Palliativ Care. Chronische Schmerzen belasten den Pflegekunden und das Umfeld. Er schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, macht also immobil. Damit behindert er massiv das, was in der professionellen Pflege eines der wichtigsten Ziele sein sollte – die Lebensqualität. Dies ist ein sehr bedeutsamer Punkt, denn schlecht behandelte Schmerzen oder auch die Angst vor zukünftigen starken Schmerzen führen häufig sogar zu...

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Herausforderungen für die Pflege: Noroviren

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Das Norovirus ist ein weltweit vorkommender Auslöser von Brechdurchfall. Seine extreme Ansteckungsfähigkeit liegt an der geringen Menge von Viren, die nötig sind, um die Erkrankung auszulösen. Der Mensch ist der einzige Wirtsorganismus für dieses Virus. Die Erkrankung verläuft in der Regel kurz und heftig. Kleine Kinder und ältere Menschen sind aber durch den mit dem Brechdurchfall einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolytverlust akut gefährdet....

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Expertenstandard Ernährungsmanagement

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund. Es sind menschliche Grundbedürfnisse und sowohl Essen als auch Trinken spielen eine zentrale Rolle nicht nur für Gesundheit, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Unterstützung ist in diesem Expertenstandard in breitem Sinne gemeint und...

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Eigenen Stress erkennen und bewältigen

Der Arbeitsalltag einer Pflegefachkraft ist geprägt durch Schichtdienst, Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie durch kurzfristiges Einspringen aufgrund von Krankheitsfällen im Kollegenkreis. Jeder, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, kennt diese Fakten und weiß auch um die Belastung, die dadurch entsteht. Was die wenigsten wissen bzw. worauf niemand sich einstellen oder gar vorbereiten kann, ist die psychische Belastung, die ganz individuell wahrgenommen...

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Kommunikation mit Schwerstkranken

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen, ärgerlichen oder belastenden Gesprächssituationen mit schwerstkranken Patienten und deren Angehörige. Der Umgang mit Ängsten, Trauer und Tod stellt oft für alle Beteiligten eine große Belastungsprobe dar. Gewohnheiten und Routinen im Berufsalltag können dabei sehr nützlich sein, weil wir dadurch schnell, ohne viel Nachzudenken interagieren können. Hinderlich ist aber dann, wenn diese Routinen nicht durch ein...

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Hygienische Händedesinfektion

Die Erkenntnisse über die Notwendigkeiten zur Desinfektion und entsprechendes Wissen über Krankheitserreger bestimmen auch heute unseren stetigen Fortschritt in der Medizin. Für Pflegekräfte wie auch Mediziner und andere Gesundheitsberufe ist wichtig zu wissen, dass einer der häufigsten Übertragungswege von Krankheitserregern die Hände des Pflegepersonals sind, sie sind die Hauptursache zur Übertragung von pathogenen und multiresistenten Keimen. Schon...

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Jeder Glaube stirbt anders: Der Islam

Die Zeit des Sterbens ist für viele Menschen eine Zeit der Angst, der Unsicherheit, der Verwirrung und des Schmerzes. Der nahende Verlust eines geliebten Menschen stürzt viele Angehörige und Freunde in Tiefen von Einsamkeit und Verzweiflung. Unser Land ist mittlerweile von unterschiedlichen Lebenswelten und Glaubenskulturen geprägt. Pflegende haben täglich Berührungspunkte mit Menschen, die aus einer anderen Kultur stammen und ihren Glauben ausleben. Brauchtum,...

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Ein Wort macht den Unterschied

In der Pflege hat sich eine eigene, typische Sprache entwickelt und ist zum festen Bestandteil des Alltags geworden. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung -  und noch seltener auf ihre Wirkung - hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten, Bewohner, die Angehörigen und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und...

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Häufige Fragen zum Arbeitsschutz

In Seminaren und Workshops zum Thema Arbeitsschutz werden immer wieder spannende Fragen zum Arbeitsschutz und zu angrenzenden Themen an den Dozenten herangetragen. In dieser Fortbildungseinheit werden einige der häufigsten Fragen der Pflegekräfte beantwortet. Begonnen wird bei den Unterschieden zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung sowie deren Bedeutung für die Mitarbeitenden. Darauf aufbauend werden anhand eines praktischen...

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Datenschutz im pflegerischen Alltag

Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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Datenschutz in der Ambulanten Intensivpflege

Im Pflegealltag gilt es, die richtigen Prioritäten zu setzen. Neben der eigentlichen Pflegeaufgabe gehen Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten mit sensiblen personenbezogenen Daten um, die per Gesetz einem besonderen Schutz unterliegen. Neben der Pflege ist der gewissenhafte Umgang mit Daten ein vertrauensförderndes Merkmal einer ambulanten Pflegeeinrichtung. Vielen Einrichtungen ist es, trotz dieser gesetzlichen Regelungen, nicht bewusst, dass auch abseits stationärer...

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Heimbeatmete Patienten verlegen

Analog zum stetigen medizinischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat auch die außerklinische Intensivpflege eine bedeutsame Weiterentwicklung erfahren. Dies hat vor allem Auswirkungen auf Patienten, die an einer chronisch respiratorischen Insuffizienz erkrankt sind: Sie können häufig nach einem initialen Krankenhausaufenthalt in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren und dort am Leben außerhalb der Klinik teilhaben. Der Rolle der Pflegefachkraft kommt hierbei...

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Vorsicht bei der Nutzung sozialer Medien!

Ein bei Facebook oder WhatsApp gepostetes Foto ist, auch wenn es nur an die eigenen Freunde geht, durch die Kommentar- und Weiterleitungsfunktion im Prinzip für jedermann sichtbar. Auf jeden Fall kann derjenige, der postet, nicht mehr kontrollieren, wer das Foto am Ende zu sehen bekommt. Das ungenehmigte Posten von Fotos in sozialen Medien kann deshalb gerade für KrankenPflegekräfte weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Der Verlust des...

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Die palliative Sedierung

Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten lassen sich mit einfachen palliativmedizinischen Strategien belastende Krankheitssymptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst und auch psychosoziale Belastungen weitestgehend und eng entlang ihrer Bedürfnisse lindern. Eine Möglichkeit der Leidenslinderung am Lebensende bei ausgewählten Patienten, bei denen keine ausreichende Symptomlinderung erreicht werden kann, bietet die Palliativmedizin in Form der...

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Expertenstandard: Förderung der Harnkontinenz

Harninkontinenz kann durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie bestimmte Lebensstile und psychosoziale Faktoren verursacht werden. 6 bis 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Harninkontinenz. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Die Betroffenen möchten sehr oft nicht zugeben, dass sie unter Inkontinenz leiden, weil es ihnen peinlich ist. Die Harninkontinenz bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin...

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Wichtig oder nichtig? Arbeitsschutz in der Ambulanten Intensivpflege

Das Thema „Arbeitsschutz“ und die damit verbundenen Maßnahmen werden in der Pflege sehr häufig als lästige Pflicht, ja sogar als Belastung wahrgenommen. Bei näherer Betrachtung des Themas stellen sich jedoch sowohl für die Unternehmens- bzw. Pflegedienstleitung als auch für die Pflegekräfte selbst Vorteile dar. Das Unternehmen / der Pflegedienst erlangen bei der Umsetzung des Arbeits schutzes Rechtssicherheit und trägt zur Sicherheit und...

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MRSA in der Intensivpflege

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Staphylococcus aureus oder seine antibiotikaresistente Variante MRSA können den menschlichen Körper relativ harmlos nur besiedeln. Sie sind aber auch in der Lage, eine große Zahl von Erkrankungen, wie z. B. Wundinfektionen oder eine Sepsis, auszulösen. MRSA und die dadurch ausgelösten Erkrankungen werden im häuslichen Bereich immer mehr zum Problem. Im Falle eines positiven Befundes ist in der häuslichen Intensivpflege eine Risikobewertung vor Ort...

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Nicht-invasive Beatmung (NIV)

Unter dem Begriff der nicht-invasiven Beatmung (NIV – N on- I nvasiv V entilation) werden alle Beatmungsverfahren zusammengefasst, die weder einen endotrachealen Tubus noch eine Tracheostomaanlage mit Trachealkanüle nutzen. Eine nicht-invasive Beatmung ist sowohl eine Notfallmaßnahme bei einem akuten Atemversagen in der Klinik als auch eine Beatmungstherapie für längerfristige chronische Atemprobleme im Pflegeheim oder zu Hause. Besonders Patienten mit...

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Umgang mit Dysphagie-Patienten

Viele Patienten in der außerklinischen Intensivpflege leiden unter Kau- und Schluckstörungen aller Art. Und viele von ihnen essen immer weniger aus Angst vor Problemen wie Verschlucken, Hustenreiz, Erbrechen oder Schmerzen usw. Essen und Trinken werden zur Qual und zur Belastung für den Patienten. Des Weiteren bestehen die Risiken der Mangelernährung (Malnutrition) und der Exsikkose (Dehydration). Pflegekräfte können vielen Patienten dabei helfen, wieder mit...

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Update: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe ist der 1., der schon zum 2. Mal aktualisiert wurde. Und anders als sonst bei den Aktualisierungen sind diesmal etliche Änderungen eingeflossen, die ein verändertes Vorgehen bei der Risikoermittlung auslösen. Beim Lesen des Standards fallen viele Querverweise auf. Es wird immer wieder die Richtlinie NPUAP/EPUAP/PPPIA („National Pressure Ulcer Advisory Panel“, „European Pressure Ulcer Advisory Panel“ und...

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

In wenigen Bereichen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es momentan mehr Unklarheiten als im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Häufig werden die Begriffe „Untersuchung“, „Impfung“, „Tauglichkeit“ und „Vorsorge“ in einem Atemzug verwendet. Dies führt oft zur Verunsicherung sowohl der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte. Wer ist wofür verantwortlich? Müssen Mitarbeitende auf...

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Grundlagen der Reanimation

Tareq Forst  Rubrik: 1. Hilfe

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen unter Kardiopulmonaler Reanimation (bzw. Cardio Pulmonaler Reanimation (CPR)) prüfen mit dem Ziel, die Überlebens chancen und das Outcome von Patienten zu verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Thoraxkompressionen, welche einen Minimalkreislauf aufrechterhalten und eine ausreichende Perfusion...

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Atemnot am Lebensende

Nach den Schmerzen ist die Atemnot das häufigste leidvolle Symptom in der Palliativsituation. Es ist eine Situation, die Panik, Angst und viel Leid auslöst. In dieser Fortbildungseinheit sollen sowohl die verschiedenen Ursachen für Atemnot, als auch diverse Handlungs- und Behandlungsstrategien beleuchtet werden. Den Pflegenden kommt dabei eine überragende Bedeutung zu. Denn sie sind so nah an den Patienten und deren Angehörigen, dass sie Veränderungen und...

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Umgang mit Gefahrenstoffen

Das Thema „Gefahrstoffe“ wirft in den Einrichtungen des Gesundheitswesens immer wieder Fragen auf. In dieser Fortbildungseinheit werden einige der häufigsten Fragen zu Gefahrstoffen beantwortet. Beginnend bei der Klärung der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorgaben. Gibt es überhaupt gefährliche Stoffe in Einrichtungen des Gesundheitswesens oder ist das alles Panikmache? Startend bei der Kennzeichnung werden Grundlagen zu Gefahrstoffen...

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Das Neue Begutachtungsassessment (NBA)

Ab dem 01.01.2017 wird Pflegebedürftigkeit neu definiert. Im bisherigen System werden eher körperliche Gebrechen berücksichtigt als psychische Problemlagen und Demenzen. Dies wird sich 2017 ändern. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werden physische und psychische Probleme gleichwertig berücksichtigt. Dieses neue Verständnis von Pflegebedürftigkeit verlangt nach einem neuen Einschätzungsinstrument. Dies ist das Neue Begutachtungsassessment,...

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Die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO)

Der Datenschutz steht für den Schutz der Grundrechte im Umgang und der Verarbeitung personenbezogener Daten. Bisher waren in Deutschland für öffentliche Stellen Datenschutzgesetze auf Länderebene und für nichtöffentliche Stellen Datenschutzgesetze auf Bundesebene maßgeblich. Ab dem Stichtag 25.05.2018 werden diese nun durch die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union, kurz EU-DSGVO, ersetzt. Neu ist, dass die Datenschutzgesetze nicht mehr...

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Umgang mit Patientenverfügungen

Patrick Ristau  Rubrik: Recht

Der Umgang mit Patientenverfügungen stellt die Beteiligten häufig vor Probleme. Oft treten Fragen, Unsicherheiten und Bedenken auf – trotz gesetzlicher Regelung. Dadurch wird dem Willen des Patienten häufig nicht Rechnung getragen. Die von vielen gefürchtete „Maschinerie Gesundheitswesen/Krankenhaus“ kommt in Gang, aus welcher sich der betroffene Patient nicht mehr selbst befreien kann. Das medizinische und pflegerische Personal sieht sich somit...

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Dekubitusprophylaxe in 6 einfachen Schritten

Die wichtigste Ursache eines Dekubitus ist die Immobilität. Hoher Druck kann zur Schädigung des Gewebes führen, auch wenn er nur eine kurze Zeit auf das Gewebe einwirkt. Auch wenn die Entstehung eines Dekubitus nicht in jedem Fall vermeidbar ist, gibt es wirkungsvolle Strategien, dem entgegenzuwirken. Für die erfolgreiche Umsetzung des Expertenstandards braucht es kompetente und aufmerksame Pflegefachkräfte, die kontinuierliche Maßnahmen planen und...

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Umgang mit MRGN

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Die rasante Zunahme multiresistenter gramnegativer Erreger in den letzten Jahren stellt ein ernstzunehmendes Problem für das gesamte Gesundheitssystem dar. Die Einteilung der Erreger hat sich geändert. Denn 3MRGN und 4MRGN erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen in der Hygiene. Reichen bei einigen 3MRGN noch hygienische Basismaßnahmen, muss bei 4MRGN mit Isolationsmaßnahmen gearbeitet werden. Die über die Basishygiene hinausgehenden Hygienemaßnahmen...

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Expertenstandard: Sturzprophylaxe

Ein Sturz wird definiert als „jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder einer tieferen Ebene zu liegen kommt“. Während zur Sturzprävention bei zu Hause oder in vollstationären Pflegeeinrichtungen lebenden älteren Menschen umfangreiches Wissen vorliegt, trifft dies auf den Klinikbereich nicht zu. Die Bedingungen des häuslichen Bereiches oder die in einer vollstationären Pflegeeinrichtung können auch nicht ohne...

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Monessa Weber  Rubrik: Recht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) soll Menschen vor Diskriminierung schützen. Im Einzelnen bezieht sich dieser Schutz auf die Rasse bzw. ethnische Herkunft, die Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und das Geschlecht. In der Zwischenzeit sind viele Urteile zu konkreten Fälle ergangen. Damit wird klar, was erlaubt ist und welche Handhabungen gegen das AGG verstoßen. In der Praxis kommt es immer wieder zu Fragen rund um das...

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Grundlagen von Palliative Care

Palliative Care ist ein Konzept zur Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen. Entwickelt wurde es u. a. von Cicely Saunders. In der häuslichen Intensivpflege werden täglich Klienten versorgt, die im Regelfall lebensbegrenzt erkrankt sind. Daher sollten die Grundsätze der Palliative Care hier eine Rolle spielen. Um dieses Konzept richtig verstehen und umsetzen zu können, müssen einige rechtliche Grundsätze und Begriffe erläutert werden. Welche...

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Hygienemaßnahmen für Pflegekräfte bei MRGN

Guido Rickert  Rubrik: Hygiene

Die wichtigste Hygienemaßnahme gegen die Verbreitung von MRGN ist die hygienische Händedesinfektion. Die persönliche Schutzausrüstung mit Einmalhandschuhen, Mund-Nasenschutz, Kittel und Schürze ist ein weiterer Baustein der Basishygiene. Beim Vorliegen von 4MRGN müssen weitergehende Maßnahmen getroffen werden, um eine Kontamination möglichst zu vermeiden. Auch in der außerklinischen 1 : 1 Versorgung werden bei 4MRGN besondere...

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Basic Life Support bei tracheostomierten Patienten

Sascha Albl  Rubrik: 1. Hilfe

Was ist zu tun, wenn der (tracheotomierte) Klient leblos im Bett vorgefunden wird und reanimiert werden muss? Fast jede Pflegekraft, insbesondere wenn sie nicht aus der Intensivpflege kommt oder vielleicht gerade erst ihr Examen absolviert hat, hat vielleicht Angst bzw. großen Respekt vor solch einer Situation. Die wichtigsten Fragen in einem solchen Fall sind: Wie soll sich die Pflegekraft verhalten? Was ist als erstes zu tun? Was kommt danach? Worauf muss geachtet werden? Was sollte...

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