Sekretmanagement Teil 2

Autor(en): Angelika Rathgeber

Viele Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen kämpfen mit der Sekretmobilisierung aus ihren Lungen. Ursache hierfür können die Menge oder Viskosität des Sekretes sein. Besonders wenn ein ineffektiver Husten besteht oder dieser durch Erkrankungen infolge einer Muskelschwäche oder anderer neuromuskulärer Erkrankungen besteht. Das Ziel des Sekretmanagements sind daher präventive Maßnahmen zur Vermeidung von krankhaften Veränderungen. Für einen gesunden Menschen ist das Abhusten oder auch Räuspern fast schon ein unbewusster Vorgang, um Sekret aus den Atemwegen zu entfernen. Der Husten ist ein gut funktionierender Schutzreflex des Körpers, um das Eindringen von aspiriertem Material nach außen zu befördern. Patienten mit krankhaften Veränderungen der Atemwege oder tracheotomierte, beatmete Patienten haben es hier mit vielerlei Problemen zu tun. Für diese Patienten ist Sekretmanagement überlebenswichtig. Dies bedeutet: Wer krank ist und nicht mehr selbst sein Sekret abhusten kann, ist auf die Hilfe von kompetentem Pflegepersonal angewiesen. Sekretmanagement beinhaltet im Wesentlichen die Auskultation des Brustkorbes, bei Sekretstau die Sekretolyse und den Abtransport aus den Atemwegen. Hierzu gibt es vielerlei Möglichkeiten, um den Patienten darin zu unterstützen, wieder ausreichend mit Luft/Sauerstoff versorgt werden zu können. In diesem 2. Teil des Sekretmanagements beschäftigen wir uns mit der Pflege des Tracheostomas und der Möglichkeit der Inhalation zur Sekretolyse.

Ausgabe 2, 2019 Artikel lesen

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