Familienzentrierte Pflege in der Außerklinischen Intensivpflege

Autor(en): Christine Keller
Rubrik: Kommunikation

„Chronische Krankheit spielt sich nie in einem luftleeren Raum ab, sondern ist immer eingebettet in vielfältige systemische Zusammenhänge“, so bringt Arist von Schlippe die Bedeutung der familienzentrierten Pflege auf einen Punkt. Die Familie und ihr chronisch krankes oder behindertes Mitglied beeinflussen sich gegenseitig in vielfältiger Weise. Pflegende müssen um die Bedeutung der Familie bei Krankheit und Behinderung wissen und typische familiäre Bewältigungsstrategien kennen und erkennen. Die besonderen Pflegesituationen in der außerklinischen Intensivpflege, besonders die große Nähe zum Familiensystem, machen deshalb eine „andere“ Pflege notwendig. Familienzentrierte Pflege ist zuallererst eine Grundhaltung. Sie bietet aber auch ganz konkrete Instrumente und Handwerkszeug. Die bedeutendsten sind das Genogramm, die regelmäßigen Familiengespräche und eine besondere Art der Gesprächsführung. Wertschätzung für alles was ist, ist zusätzlich die Basis allen Handelns.

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